Wie es funktioniert

Unsere Methodik

So arbeitet der Scanner und das findet er. Und, ebenso wichtig, was er allein nicht findet.

Die Scanning-Engine

Unser Scanner läuft auf axe-core, dem Open-Source-Regelwerk für Barrierefreiheit, dem die meisten Teams bereits vertrauen. Wir wenden seine Regeln in einem Headless-Browser auf Ihre Seiten an, um Verstöße gegen WCAG 2.1 A und AA zu finden. Wir erfinden keine eigenen Regeln — wir halten uns an verifizierte, von der Community getestete Prüfungen.

Die 30–57%-Realität

Kein automatisiertes Tool kann 100 % der Barrierefreiheitsprobleme erkennen. Branchenstudien zeigen, dass die Automatisierung zwischen 30 % und 57 % der WCAG-Verstöße erfassen kann. Wir gehen offen mit dieser Einschränkung um. Unser Scanner findet fehlende Attribute, Kontrastfehler und Strukturfehler, kann aber weder Kontext noch Semantik beurteilen.

Manuelle Tests sind erforderlich

Für die verbleibenden 43-70 % der Probleme ist die menschliche Überprüfung unerlässlich. Sie müssen die Tastaturbedienung, die Ansagen von Screenreadern und den logischen Ablauf Ihrer Anwendung manuell testen. Unsere Plattform bietet interaktive Prüflisten, um Sie durch diesen manuellen Überprüfungsprozess zu führen.

EN 301 549 Anhang C Zuordnung

Für die Einhaltung des European Accessibility Act (EAA) erfolgt der Nachweis der WCAG-Konformität über die EN 301 549 Anhang C. Unsere generierten Barrierefreiheitserklärungen ordnen die WCAG-Ergebnisse automatisch den entsprechenden Abschnitten der EN 301 549 zu und erfüllen so die gesetzliche Dokumentationspflicht.

Warum WCAG 2.1 AA die Voreinstellung ist

Die Voreinstellung folgt EN 301 549 v3.2.1, der aktuellen technischen Basis für EAA-Webprüfungen. WCAG 2.2 ergänzt sinnvolle Kriterien; der Worker kann 2.2-Tags pro Scanauftrag erhalten. Die gewählte Version bleibt sichtbar, damit Ergebnisse nicht dem falschen Standard zugeordnet werden.